Rehabilitation und Prävention

REHA-Sport im SE Gevelsberg e. V. 1877

Training vom Arzt verordnet und von den Krankenkassen gefördert

„Rehabilitationssport wirkt mit den Mitteln des Sports … ganzheitlich auf die behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen, die über die notwendige Mobilität sowie physische und psychische Belastbarkeit für Übungen in der Gruppe verfügen, ein. Ziel ist es, Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein … zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.“
(Zitat: Rahmenvereinbarung 2003)

Rehabilitationssport ist eine aktive Maßnahme, die bei regelmäßiger Teilnahme positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Jeder, der eine Einschränkung der Beweglichkeit (vorübergehend oder chronisch) oder eine Behinderung hat (oder von einer bedroht wird) kann Reha-Sport betreiben.

Hierzu zählen diverse Erkrankungen der Wirbelsäule (z.B. Skoliose, M. Bechterew,) Bandscheibenschäden, Gelenkarthrosen, Osteoporose sowie Einschränkungen, die ein Endoprothesen-Implantat (z.B. Knie– oder Hüft-TEP) zur Folge haben.

Aber auch jedem rehabilitierten oder gesunden Bürger, unabhängig von Alter oder Geschlecht, wird die Möglichkeit gegeben, mit wachsender Eigenverantwortung Rehabilitationssport (gemäß § 43 Satz 1 Nr.1 SGB V) in Anspruch zu nehmen.

Die Frage, ob Sie Rehabilitationssport betreiben können, kann Ihnen Ihr Arzt kompetent beantworten. Dieser kann bei entsprechender Diagnose Rehabilitationssport verordnen.

Ziele des Reha-Sports

Ziele des Reha-Sports sind muskuläre Kräftigung, Bewegungsverbesserung, Ausgleich von muskulären Dysbalancen, Koordinationsverbesserung, Stabilisierung der Rumpfmuskulatur, Verminderung von Funktionsstörungen, Korrektur von Haltungsschäden. Nicht zu unterschätzen ist die Steigerung des eigenen Wohlbefindens, der Lebensqualität und des Selbstwertgefühls.

SEG und Reha-Sport

Die SEG bietet ärztlich verordneten Rehabilitationssport in Gruppen, unter Leitung von qualifizierten Fachübungsleitern (Dipl. Sportlehrern, Physiotherapeuten, Rehasport-Übungsleitern) an. Je nach Diagnose wird im Bedarfsfall mit Ihrem Arzt Rücksprache gehalten und es erfolgt eine Zusammenarbeit in enger Abstimmung.

Rehabilitationssport wird in der Regel für 50 Übungseinheiten, durchzuführen in max. 18 Monaten, verordnet. Bei bestimmten Diagnosen verschreibt der Arzt auch die Durchführung von 120 Übungseinheiten in 36 Monaten. Ebenso legt der Arzt in Ihrer Verordnung fest, wie viele Übungseinheiten je Woche für Sie angemessen sind, um Ihr Trainingsziel zu erreichen. Die Kosten für den Rehabilitationssport werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Es wird von der SEG ein Eigenanteil von € 10,- / Monat erhoben. Die Abrechnung des Rehabilitationssports mit den Krankenkassen erfolgt durch den Verein.

REHA-Sport-Wegweiser / Voraussetzungen

  • Ärztliche Verordnung über Rehabilitationssport. Jeder Vertragsarzt kann diese Verordnung ausstellen.
  • Ihre Krankenkasse genehmigt unter Vorlage der ärztlichen Verordnung den Rehabilitationssport.
  • Sie suchen im SEG die Ihrer Indikation zugeordnete REHA-Sportgruppe aus.

Für weitere Fragen bezüglich Rehasport wenden Sie sich bitte an Frau Diana Czpakowski unter der Telefonnummer 0 23 32 - 8 24 17 (montags und mittwochs von 12:00 - 15:00 Uhr) oder an das Personal im Fitnessstudio in der Zeit von 09:00 bis 20:30 Uhr unter der Telefonnummer      0 23 32 — 55 74 27 (Fitnessstudio).